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2010 Herdla




21. bis 28. Juni 2010
I
nsel Herdla (Westnorwegen)

Da ich bisher immer im Süden von Norwegen den Fischen
nachgestellt hatte, wollte ich nun endlich einmal etwas
weiter
nördlicher mein Glück versuchen.

Die Insel Herdla wurde von einigen Norwegenfahrern
im Internet mehrmals lobend erwähnt.

Also entschied ich mich, nach einigen Recherchen, in diesem Jahr
dorthin zu fahren.

Unterkunft und Fähre gebucht …... nun kann es losgehen … !

 

Herdla liegt nördlich der Insel Askoy auf der Schärenkette vor Bergen und ist mit dem PKW sehr gut zu erreichen.


 

Am 20. Juni nachts um 1:30 Uhr war Abfahrt von zu Hause.

Ohne Zwischenfälle passierten wir, meine Frau und ich,  gegen 05:45 Uhr die Dänische Grenze.

 Während einer Pause auf einem Rastplatz trafen wir einige nette Angelkollegen aus den neuen Bundesländern. Auch sie wollten mit der gleichen Fähre nach Norwegen.

Allerdings sollten ihre Angelruten etwas nördlicher zum Einsatz kommen.


 Nach 840 km gegen 10:30 Uhr endlich in Hirtshals am Fähranleger angekommen.

 


Einchecken, die Fähre geentert, die Kabinen gesucht und erst mal ein paar Stunden auf´s Ohr gelegt.

Ab 20:30 Uhr dann die große Schlacht am Buffet überstanden und mal so richtig zugelangt.

Gegen Mitternacht war es dann wirklich Zeit zum Schlafengehen.

Morgens ausgiebig gefrühstückt und aus dem Fenster die schöne norwegische Natur betrachtet.

Leider ist ein Fotografieren aus dem Fenster der Fähre fast unmöglich, da die Scheiben von außen vom Spritzwasser stark verschmiert waren.






Nach kurzer Autofahrt durch Bergen und einer wunderschönen Landschaft, durch Tunnel und über Brücken, sind wir dann doch noch auf Herdla in der Ferienanlage gelandet.










Nachdem nun das Auto entladen war und die Klamotten alle ihren Platz eingenommen hatten, war die Besichtigung der Anlage und der Boote angesagt.

Allerdings sind die Boote mit 9,9 PS etwas untermotorisiert.

Bei etwas stärkerem Wind und Gegenströmung kommt man fast nicht von der Stelle.


 

Im Herdlasund, das ist die Meerenge direkt vor der Anlage, sie geht unter einer Brücke durch, merkt man die starke Strömung am meißten.

Dort bauen sich richtig gute Wellen auf.

 1. Tag – Montag, 21. Juni

Gegen Mittag war es dann endlich soweit.

Das Boot wurde beladen, der Tank angeschlossen und der Echolotgeber montiert und ausgerichtet.

Einige Angelrutenhalter mit Kabelbindern angebracht – und los ging es.

Schon nach etwa 40 m Fahrt war unter dem Boot eine Wassertiefe von etwa 32 m.

Hier versuchten wir unser Glück auf die Lebewesen des Meeres.

An die Rute meiner Frau montierte ich einen gelb/roten Minipilker von etwa 65 bis 80 g.

Und ich nahm einen Kieler Pilk etwa 100 g mit rotem und schwarzem Beifänger.

Nach kurzer Zeit bog sich die Rute meiner Frau und ein Köhler kam an die Oberfläche. Der erste Fisch der Tour.



Dieser wurde waidgerecht versorgt und der Pilk erneut runtergelassen.

Sie fing noch etwa 10 Fische (Pollack und Köhler) und ich schaute in die Röhre. (Nixfänger)

Nachdem wir etwas weiter rausgefahren waren, bekam ich nun endlich meinen lang ersehnten vorsichtigen Biss.

Da ich mit Makrelenfilets angelte, war mir sofort klar, daß es ein Leng sein mußte.

 

2. Tag – Dienstag, 22. Juni

Wetter: stark bewölkt
Wasser absolut Ententeich, keine Drift
Erst ab Mittag zunehmender Wind.

Erst dann kamen die Bisse.

Fangergebinis:
starke Makrelen
Pollacks (davon1 Pollack 4 kg)
Köhler
Dorsch
alles gute Größen

Abends vom Steg noch einen 3,5 kg Pollack gefangen.

 

3. Tag – Mittwoch, 23. Juni

Wetter: strahlender Sonnenschein, leichte Briese

Fangergebnis:
starke Makrelen
sehr große Heringe
Pollacks
jede Menge kleine Köhler
Dorsch

 Wie jeden Tag, kurz vor dem Steg angehalten und versucht ein paar Fische aus dem Wasser zu kitzeln. 

Etwa 5 mal gezupft und dann …….. Hänger !!!!!!!! …………….. rief meine Frau …!!

Jedoch mein prüfender Blick deutete etwas anderes.
Ein Hänger nimmt keine Schnur, jedenfalls nicht so.




 Ein Dorsch von 15 kg bei einer Länge von genau 1,10 m
(Im Hintergrund die Anlage)

Voller Freude und Stolz präsentiert meine Frau nun den „Dicken“ in die Kamera.

Ich muß gestehen, so einer ist mir in meinem ganzen anglerischen Leben noch nicht untergekommen………..

Ja, ja Anfängerglück …..!!!

 Übrigens, kurz nach der glücklichen Landung des Dorsches hat meine Frau den kleinen fängigen Pilker am Grund abgerissen.
Leider hatte ich keinen zweiten von dieser Sorte.

Vielleicht hätte sie ja noch so einen Riesen gefangen ….????

 

4. Tag – Donnerstag, 24. Juni

Wetter: stark bewölkt – morgens schwach windig - zunehmend ; ab 14:00 Uhr Regen und Starkwind

 In etwa 2 Stunden zwei gute Dorsche gefangen.

Wegen Starkregen und Sturm dann den Rest des Tages vor dem Fernseher verbracht.

Abends bis etwa 22:00 Uhr vom Steg noch ein wenig geangelt.

Ergebnis: ich nix, meine Frau einen Minipollack


 

5. Tag – Freitag, 25. Juni

Wetter: immer noch Regen, ziemlich windig; ab Mittag besseres Wetter

 Im Brückenbereich gefischt.

3 sehr gute Pollacks alle über 3 kg, einige gute Portionsköhler und jede Menge kleine untermaßige.

Riesige Makrelen und Heringe von beachtlicher Größe.


 Am Nachmittag andere Stelle angefahren und gute Pollacks und Köhler bis 7 kg gefangen.

 

6. Tag – Samstag, 26. Juni

Wetter: kein Regen, stark bewölkt, unterschiedlich windig, ab und zu Sonnenschein

Fangergebnis: morgens unter die Brücke gefahren und Köfi´s gefangen (Makrelen, Hering und kleine Köhler)

 Danach: 2 mittlere Leng, 1 Dorsch 4 kg, Pollack 3,0 und 4,5 kg

 

 

Auch ein großer Seeadler machte sich über meine Fischabfälle her.
War sehr interessant diesem impossanten Vogel zuzuschauen.

Leider kein Bild …..

Am Abend hat uns Frode Christensen, der Eigentümer der Anlage, von seinem Urlaubsdomizil angerufen und sich nach unserem Wohlbefinden erkundigt.

Ich finde, eine sehr nette Geste von ihm.
Allerdings hätte ich ihn gerne mal persönlich kennengelernt.

 

7. und letzter Tag – Sonntag, 27. Juni

Wetter: strahlender Sonnenschein, absolut windstill

Fangergebnis: 3 gute Leng, unzählige große Heringe und Makrelen, sowie sehr viele kleine Köhler.

Die Anzeige auf dem Echolot hat sich fast überschlagen.
Die Fische standen vom Grund bis zur Oberfläche.
Leider Fotoknippse auf der Bude vergessen …..

Bis etwa 15:00 Uhr geangelt, dann zurück, Fische versorgt, Boot entladen und gereinigt.

Meine Frau hatte schon fast alles eingepackt und die Wohnung zur Übergabe hergerichtet.
Nur das Notwendigste lag noch an seinem Platz.

Das Auto nun wieder beladen und freien Platz für die Fischkisten gelassen

 

8. Tag Reisetag – Montag, 28. Juni

Die Fähre geht um 13:00 Uhr.

Abfahrt an der Anlage 10:00 Uhr – es hat aus Kübeln geschüttet – natürlich mit Donner und Blitz.
Durch das schlechte Wetter und einige Baustellen in Bergen haben wir uns auch prompt verfahren und sind auf die Straße Richtung Stavanger gelandet.

Es war schon halb 12, als ich einen Bauarbeiter fragen konnte, wo denn der Anleger sei.
Er beschrieb mir die Strecke recht gut und wußte sogar wie der Kai hieß, an den die Fähre anlegt.
Dies schnell in´s Navi eingegeben und los ging´s.

10 nach 12 Uhr hatten wir es geschafft und konnten einchecken. 

Ich muß schon sagen, man wird richtig nervös, wenn man daran denken muß, daß die Fähre ohne mich und meine Frau gefahren wäre. 

Zusammenfassend möchte ich sagen, es war eine wunderschöne Tour nach Norwegen.
Es hat einfach alles gepaßt.
Die Anlage, das Wetter, alles Top. 

Ach übrigens, auch ein Swimmingpool, eine Sauna und ein Jakuzzi standen uns kostenlos zur Verfügung.

Das Einzige, was ich vielleicht zu bemängeln hätte, ist, daß man keine Einkaufsmöglichkeit und Tankstelle vor Ort hat.

Man muß etwa 10 bis 16 km fahren, um zu tanken, bzw einzukaufen.

Die beiden Zapfsäulen am Anleger sind nur für das Betanken der Boote gedacht.

Hier kann man mit VISA-Card bezahlen, aaaaaaber man benötigt seine PIN für die Karte.

Und zum Schluß noch einige Fotos ....


Bergen






















Herdla, wir sehen uns in 2011 wieder ...!

ENDE


 


 
   
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