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2011 Herdla




Norwegentour 2011 (Herdla)

„eine Katastrophentour“


Auch in diesem Jahr sollte es wieder nach Norwegen gehen, genauer gesagt nach Herdla zu Frode.





 

Da meine Frau diesmal nicht mitkonnte, bemühte ich mich in meinem Angelverein noch Mitreisende zu finden. Doch leider Fehlanzeige…… Schließlich meldeten sich doch noch drei Norwegenhungrige aus einem Board
Nach langen Vorbereitungen ging es dann endlich ab in den hohen Norden. 

Samstag, 3. Sept. Abfahrt von zu Hause. Nach etwa 5 Minuten auf der Autobahn …. Stau !

Nichts ging mehr …… das fängt ja gut an …..!

Da die nächste Ausfahrt noch etwa 1 km vor mir lag, rauf auf den Standstreifen und rechts an der Kolonne vorbei …. (nein, ich war nicht der Einzige !)

Runter von der Autobahn und über die Dörfer gefahren, bis zur nächsten Auffahrt.

Nach etlichen Stunden kam ich dann auch endlich bei Volker in Schwarzenbek an.
Kurzes Kennenlernen …. seine Ausrüstung noch schnell auf den Hänger geladen und in einem feinen Lokal ein schönes Steak schmecken lassen. Da ich nun nicht mehr fahren mußte, konnte ich mir auch ein Bierchen dazu gönnen, denn ich konnte in Volkers Haus die kurze Nacht verbringen.

Nach kurzem festem Schlaf rappelte gegen 4 Uhr der Wecker, denn die anderen beiden Kollegen, Meik und Detlef sollten ja auch noch zusteigen. Sie warteten an einer großen Tankstelle an der Abfahrt Neumünster Mitte.

Auch hier ganz kurzes Kennenlernen und Beladen des Hängers und ab ging nun endlich die weite Reise nach Hirtshals.
Das Wetter versprach einen wunderschön sonniger Tag zu werden ……
Doch weit gefehlt …. Je dichter wir zur norwegischen Küste kamen, um so wolkenverhangener war der Himmel.

Von Bergen ist ja bekannt, daß es die regenreichste Stadt in ganz Norwegen sein soll.
Aber warum gerade jetzt …?????
Von der Fähre runter ……. wurden wir dann auf eine seperrate Spur gewunken, wo sich schon mehrere Fahrzeuge befanden.
Da wir ja sowieso nichts zu schmuggeln hatten, machten wir uns auch keine Gedanken …..
Alle Fahrzeuge mit Hänger, oder die etwas größer waren, wurden rausgewunken.
Ausweiskontrolle …. und wieder warten. Nach ner geschlagenen Stunde durften wir endlich weiterfahren.

Das fing ja schon mal recht gut an …… 






An der Anlage endlich angekommen, begrüßte uns Frode ganz herzlich …….

Anhänger in Position vor dem Eingang platziert und entladen …… und es regnete …..
Dies sollte nicht das einzige mal sein,
daß ich naß bis auf die Haut war … !

Die Wohnung bezogen, den Kühlschrank eingeräumt.


Mike hatte sich bereit erklärt, den Küchenpart zu übernehmen und das war gut so ……














Das Angelzeug ausgepackt und schnell mal 2 Ruten fertig gemacht ……..
Wir wollten ja schließlich noch ein wenig Angeln.

Es hatte aufgehört zu regnen ….
Nachdem der Plotter installiert und die Rutenhalter befestigt waren, ging es endlich aufs Wasser.
Nach ganz kurzer Fahrt bis zur Brücke machte ich erst mal stopp, um ein paar Köfis zu fangen…..
Kleine Köhler und einige Makrelen kamen an Deck.

Nun ging es an die Stelle, wo ich letztes Jahr die guten Lengs gefangen hatte …. Doch da war scheinbar niemand zu Hause.
Im tieferen Wasser beim Speeden gingen dann noch so einige Pollacks und Köhler an den Haken …. Keine Riesen, aber gut für die Pfanne.


Kurz unter der Oberfläche habe ich an anderer Stelle einen dicken Leng der Metermarke verloren, nachdem degl kurz vorher ein kleineres Exemplar gelandet hatte.

Die einzelnen Tage unseres Aufenhaltes hier aufzuzählen erspare ich mir und Euch ……

Das Wetter war einfach zum kotzen. Regen, Wind und Sonnenschein wechselten sich fast im Stundenrythmus ab.

Wenn Regen, dann aber richtig ……

Makrelen in allen Größen standen übereinander. Das Echolot zeigte es uns an. Egal, welchen Köder wir rangemacht hatten …. Wir kamen nicht durch den Schwarm.

Selbst an der Naturköderangel begingen einige dieser Fische Selbstmord …… Genauso war es auch mit den kleinen Köhlern …..

Es hat schon keinen Spaß mehr gemacht.

Also Angelstelle wechseln …… plötzlich ein Biss…….
Und ratzfatz war der Spulenkern zu sehen ….


Jetzt hieß es aufpassen, und die Rute festhalten ……. Bekam dann aber den Fisch dazu, in meine Richtung zu schwimmen und meine Rolle begann sich langsam wieder zu füllen.
Eine erneute kräftige Flucht beendete dann das Ganze ….. den Fisch verloren …… so ein Mist !

Welche Fischart es war, ich weiß es nicht……
da kann man denn nur Vermutungen aussprechen ….. 

Beim Anlegen am Dienstag oder Mittwoch …. habe ich dann noch Bekanntschaft mit dem Wasser gemacht …., konnte mich aber noch an der Anlegestelle festhalten …. Unter Hilfeleistung von Volker, konnte ich denn auch klatschnass eine vorhande Leiter am Anleger erklimmen.
Aber bis zu den Hüften hatte ich erstmal die Wassertemperatur gemessen.


Vom Steg unserer Anlage haben wir denn noch Makrelen und Pollacks erbeutet, wenn der Wind draußen zu stark war.










Nachdem am Montag denn unsere Bude gereinigt übergeben wurde, der Hänger beladen war und wir uns von Frode mit einer Flasche Rapsi verabschiedet hatten, machten wir uns auf den Weg Richtung Bergen zu unserer Fähre.


Mann, was hatten wir jetzt für eine klasse Kabine bekommen…. sogar mit großem Fenster.
Wir wollten es uns gerade gemütlich machen ….. klopfte es an der Tür. 
Ein Stewart bat uns die Kabine zu verlassen, unser Auto aufzusuchen und das Schiff wieder zu verlassen.

Wegen sehr schlechten Wetter und Starksturm wurde die Überfahrt abgeblasen.
Wir dagegen hielten das für einen sehr schlechten Scherz ….. war aber keiner.
Also wieder ins Auto und runter von der Fähre. Volker, Mike und degl gingen dann zum Büro von Fjordline. Dort wurde unsere Reise auf den Mittwoch umgebucht…… ohne Kabine, aber mit Schlafsessel.

Was nun machen die zwei Tage unseres unfreiwilligen Aufenthaltes…???

Ein Anruf bei Frode ergab leider für den Moment nicht´s Positives, da die Nachmieter schon unsere Wohnung in Beschlag genommen hatten.
Doch Frode rief netterweise bei Leif (die andere Ferienanlage auf Herdla) an und tatsächlich war da noch ne Wohnung frei, welche wir auch dankbar bezogen.

Da unser komplettes Angelzeug ja schon verpackt war, kam denn auch etwas Langeweile auf …..
Zum Pilzesammeln war das Wetter leider zu schlecht …., also wurde Fernseh geschaut. 

Mike und Volker wollten nun mal so richtig …. naja, einen Saufen und ich auch … vor lauter Wut.
Also ins Remi 1000 und jede Menge Bier eingekauft …..
Jedoch an der Kasse …. wurde uns das ganze Zeugs wieder von der Kassiererin abgenommen…..
Es gibt heute kein Bier ….sagte sie …. Wir haben aber darauf bestanden, wir zahlen ja auch ….
Sie verneinte wiederum…. Es gibt heute kein Bier !!!

Wir wurden zunehmenst ungehaltener …. Bis sie uns denn schließlich sagte, daß heute Wahlen in Norwegen stattfinden und an solchen Tagen dürfe im ganzen Lande kein Alkokol verkauft werden …. Grummel, grummel…! 

Am Mittwoch schließlich wieder auf der Fähre angekommen …… mußten wir uns nun um gute Sitzplätze umschauen ….. es gab ja keine Kabinen mehr.

Ich kann nur sagen …. Die ganze Heimfahrt war ne wirkliche Katastrophe, vor allem, wenn man keine Ruhe findet.
Überall Menschen die Ihren Mageninhalt in Kotztüten deponierten … und das die ganze Nacht.
Man konnte hingehen, wohin man wollte …. Überall das Gleiche……..

Ich fahre nun schon seit über 10 Jahren nach Norwegen ….
Aber solch eine Tour habe ich noch nicht erlebt ….. und werde so etwas auch hoffentlich nie wieder erleben ….. 

Meinen Dank an Mike für seine hervorragenden Kochkünste und weiteren Dank an degl und Volker für das gute kameradschaftliche Zusammenleben während des gesamten Aufenthaltes.

Und zum Ausklang noch ein paar Fotos:









degl´s erster Fisch in Norwegen


mein erster (kleiner) Seehecht


Mike mit schönem Flügelbutt


der größte Fisch der Tour



degl und Knurrhahn


prächtige Schellfische


Schelli 4 kg

3,5 kg


Volker mit Fisch


Biss ...! und Drill ..... mit Naturköder


Ortswechsel.....





Mike mit Pollack


Möwenattacke










Himmel in Flammen



eine schöne Vollmondnacht

Einige Fotos durfte ich mit freundlicher Genehmigung von Mike, degl und Volker hier einstellen.

ENDE



 


 
   
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